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Veranstaltung

Geschichten von Jesus ohne Antisemitismus erzählen

Gegen alte Muster – für neue Perspektiven

Dienstag, 2.3.2027

von 14:30 bis 17:00

Evang. Gemeindehaus Goldberg (Sindelfingen)
Goldbergstraße 33, 71065 Sindelfingen

Fortbildung | Kindertagesstätte, Grundschule, Sekundarstufe I, SBBZ, Konfirmandenunterricht

LFB-Nr.: D2ZXZ4
Zielgruppe: Religionslehrkräfte aller Schularten, Erzieher:innen, Diakon:innen, Pfarrer:innen

Referentin: Prof. Dr. Nina Kölsch-Bunzen, Hochschule Esslingen (Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Pflege)

Leitung: Schuldekanin Gudrun Bertsch, Schuldekanin Christine Werner, Studienleiterin Daniela Reiff

Nacherzählungen biblischer Geschichten, Kinderbibeln und Religionsbücher transportieren bis heute – oft unbewusst – antisemitische Zuschreibungen. Diese Fortbildung richtet sich an Religionslehrkräfte der Grundschule und der Sekundarstufe und weitere Interessierte, die aufmerksam hinschauen und Verantwortung für Sprache, Bilder und Deutungen im Religionsunterricht und der religiösen Erziehung übernehmen möchten.

Die Fortbildung verbindet Wissenschaft mit praktischen Ideen für den Unterricht, zum Beispiel anhand der Passionsgeschichte. Sie zeigt, wie biblische Geschichten zeitgemäß und fair weitererzählt und damit auch neue Perspektiven auf den Bibeltext eröffnen werden können.

Die Referentin, Prof. Dr. Nina Kölsch-Bunzen, Professorin an der Hochschule Esslingen (Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Pflege), bringt sowohl ihre jüdische Perspektive auf die Texte des Neuen Testaments wie auch ihre wissenschaftliche Expertise ein; Sie hat unter anderem zu antijudaistischen Tendenzen in aktuellen Kinderbibeln geforscht und veröffentlicht, wie auch an der interreligiös erarbeiteten Kinderbibel „Die Gute Nachricht. Geschichten von Jesus für Kinder fair erzählt“ federführend mitgewirkt.

Ziel der Fortbildung ist es, dass die Teilnehmenden antisemitische Zuschreibungen erkennen, judenfeindliche Deutungsmuster reflektieren und vermeiden sowie biblische Nacherzählungen so gestalten können, dass sie sachlich richtig, theologisch verantwortet und zugleich respektvoll gegenüber den Lernenden und den betroffenen Gruppen sind.

© Reiff mit Canva/KI

Infos zum Veranstaltungsort:

Haltestelle S1 Goldberg ca. 1 km / 15 Gehminuten entfernt. Parkplätze am Gemeindehaus vorhanden.

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Anmeldung: bis 15.02.2027

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